Bedingungsloses Grundeinkommen

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Literaturempfehlungen

„Kleines ABC des bedingungslosen Grundeinkommens“
Netzwerk Grundeinkommen (Hrsg.)
AG SPAK Bücher, 2009

Hier finden sich auf gut 50 Seiten Fragen und Antworten zum Grundeinkommen, aber auch ein kurzer Abriss der Geschichte der Grundeinkommensidee und nützliche Hinweise auf ausgewählte Organisationen, Filme und ergänzende Literatur zum Grundeinkommen. Zum Einstieg in das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ ein sehr nützlicher Begleiter.

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„Ein Grundeinkommen für alle? Geschichte und Zukunft eines radikalen Vorschlags“
Yannick Vanderborght / Philippe van Parijs
Campus, 2005

Das Buch bietet eine Darstellung der Geschichte von Grundeinkommensideen, die sich trotz einiger Verkürzungen und Ungenauigkeiten gut eignet, einen Überblick zu verschaffen. Nach dem historischen Abriss liefern die Autoren einen systematischen Einstieg in das Thema, kategorisieren verschiedene Ansätze und stellen einschlägige Debatten in einer internationalen Perspektive dar.

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„Einkommen für alle“
Götz W. Werner
Kiepenheuer & Witsch, 2007

Götz Werner ist zweifellos der Pionier der Grundeinkommensbewegung in Deutschland. Bei allem Erfolg als Unternehmer liegt für ihn die Zukunft des Sozialstaats in einem Grundeinkommen, das jedem Bürger ohne irgendwelche Voraussetzungen oder Bedingungen zusteht. Er macht sich insbesondere Gedanken über das derzeitige Steuersystem, das die gesamtwirtschaftliche Produktivität bremst und Arbeit unbezahlbar macht. Ein Standardwerk auf gut 200 Seiten für alle, die sich mit einer möglichen Finanzierung des Grundeinkommens über die Mehrwertsteuer befassen möchten.

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„MINIMEX – das Zukunftsmodell einer sozialen Gesellschaft“
Horst W. Opaschowski
Gütersloher Verlagshaus, 2007

Horst Opaschowski, emeritierter Professor der Erziehungswissenschaften an der Universität Hamburg und wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen stellt seinem Buch mit gut 260 Seiten ein Zitat des französischen Romanciers Victor Hugo (1802-1885) voran: „Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Opaschowski nähert sich dem Thema Grundeinkommen auf der Basis sozialwissenschaftlicher Erhebungen, die den Schluss zulassen, dass auch unter den Bedingungen eines Grundeinkommens nicht weniger gearbeitet würde. Zur Vermeidung von Missverständnissen plädiert Opaschowski für einen präziseren Begriff, wie er meint, und tritt für den Begriff „Existenzgeld“, treffender „Minimales Existenzgeld“ oder kurz „Minimex“ ein. Zu empfehlen für Fortgeschrittene.

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„Arbeit zwischen Misere und Utopie“
André Gorz
Suhrkamp, 1999

Der französische Sozialtheoretiker André Gorz (1923-2007), ein Weggefährte Jean-Paul Sartres, plädiert aus einer – allerdings unorthodox – marxistischen Perspektive für ein bedingungslos garantiertes Grundeinkommen. Die steigende Arbeitsproduktivität mache immer mehr Lohnarbeit entbehrlich. In den gegenwärtigen auf Erwerbsarbeit beruhenden Gesellschaften bestehe die Reaktion auf diese Herausforderung meist in einer Prekarisierung der noch vorhandenen Arbeitsplätze etwa durch Reallohnkürzung, Scheinselbständigkeit, Befristung der Arbeitsverhältnisse oder Leih- und Teilzeitarbeit. Zugleich eröffne die Entwicklung aber auch die Perspektive, mit der Verkürzung der gesamtgesellschaftlich noch nötigen Lohnarbeit und vor allem einem existenzsichernden Grundeinkommen für alle Gemeinwesen zu schaffen, in denen die Menschen die Zeit und die Muße haben, sich vielfältig zu engagieren, anstatt auf ihre Rolle als Lohnempfänger festgelegt zu sein. Ein Buch für Menschen, die sich mit der Idee des Grundeinkommens auseinandersetzen und sich zugleich mit den grundlegenden Veränderungen unserer Arbeitswelt befassen möchten.

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