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PERSPEKTIVEN 10.11.12


Was den Menschen gelingen lässt

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Was den Menschen gelingen lässt -
Die Aktualität des utopischen Denkens von Erich Fromm

Zusammenfassung des Vortrags im Rahmen der Reihe
„Statt Wut und Lethargie – Mut zur Utopie!“
am 8. November 2012, 19 Uhr, im Rudolf Steiner Haus in Hamburg

1. Mut zur Utopie

„Mut zur Utopie!“ – das sei in der Tat ein gewagter Ausruf und Aufruf in dieser Zeit.
Diese These begründet Rainer FUNK damit, dass seiner Auffassung nach heute vom Menschen-Möglichen gar keine Faszination mehr ausgehe, sondern alles Heil vom Technisch-Möglichen erwartet werde. Nicht das Menschlich-Mögliche, sondern das Technisch-Mögliche zähle.

Die Denunzierung des utopischen Denkens, die sich seit den Achtziger Jahren beobachten lasse, habe nicht nur mit dem Scheitern der beiden großen politischen Utopien des 20. Jahrhunderts zu tun, also dem Scheitern der nationalsozialistischen Utopie eines Dritten Reiches und dem Scheitern der Utopie des real existierenden Sozialismus. Der Grund liege vielmehr darin, dass der Mensch heute in fast allen Bereichen nur noch wie ein Ding betrachtet werde, wie eine hochkomplizierte Maschine, die berechenbar und steuerbar sei. Der Mensch werde nicht mehr als ein zukunftsoffenes lebendiges Wesen gesehen, das seine Begrenztheit durch die Potenzierung seiner menschlichen Fähigkeiten übersteigen könne, nämlich z.B. durch die Fähigkeit zu lieben, zu vertrauen, seine Vernunft zu praktizieren, zu teilen, kreativ und solidarisch zu sein. Seine Zukunftsfähigkeit definiere sich vielmehr durch seine Berechenbarkeit und Brauchbarkeit. Brauchbar und berechenbar sei eben nur Dingliches und zum leblosen Ding Gemachtes. Da sei es nur logisch, wenn Weiterentwicklungen des Menschen-Möglichen ausschließlich als Visionen des Technisch-Möglichen begriffen werden.

Vor diesem Hintergrund werde schnell klar, warum der Ausruf und Aufruf eines Mutes zur Utopie heute nottue: Mut zur Utopie zu haben bedeute heute, den Menschen wieder in seiner Kreativität und Nichtberechenbarkeit sehen zu können. Mut zur Utopie heiße vor allem, dem Wahn, alles zu berechnen, zu verdinglichen und technisch lösen zu wollen, Grenzen zu setzen, um dem Menschen-Möglichen wieder einen Entwicklungsraum zu geben.

Für Rainer FUNK bedeutet freilich eine solche Öffnung zum Utopischen nicht, jeder Fantasterei Tür und Tor zu öffnen. Dass sie psychologisch begründbar sei und eine hohe Evidenz besitze, lasse sich am utopischen Denken von Erich Fromm zeigen. Seine Theorie der Orientierung am Sein statt der am Haben, wie er sie 1976 in dem Buch „Haben oder Sein“ ausgeführt habe, habe in der Tat immer schon utopische Züge aufgewiesen, und das gelte bis heute, denn bis dato gäbe es keine Gesellschaft, die definitiv stärker am Sein als am Haben orientiert sei.

Gegenstand seines Referats sei dementsprechend die Frommsche Utopie einer Gesellschaft, die mehrheitlich, statt am Haben, am Sein orientiert sei. Zum einen solle damit die Aktualität des utopischen Denkens von Fromm illustriert werden; zum anderen aber möchte er zeigen, dass es psychologisch eine Plausibilität für die Orientierung am Sein gebe. Die Utopie habe also durchaus einen realistischen Gehalt, auch wenn dieser heute noch mehr in die Ferne gerückt zu sein scheine als bei Erscheinen des Buches vor mehr als 35 Jahren.

Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit dieser Thematik sei dabei zunächst die Frage, warum der Mensch nach Fromm utopiefähig sei und wie das dem zugrunde liegende Frommsche Menschenbild aussehe.

2. Das Menschenbild Erich Fromms

Beide Fragen hängen für Rainer FUNK eng mit dem von Fromm immer wieder betonten Umstand zusammen, dass der Mensch - im Unterschied zum Tier – ein ebenso umfassendes wie existenzielles Bedürfnis habe „bezogen“ zu sein:

Dieses Bedürfnis könne sich auf unterschiedliche Objekte richten, z.B. ganz allgemein auf die Wirklichkeit oder eher konkret auf sich selbst als Person bzw. auf andere einzelne Menschen; es könne aber auch unterschiedliche Formen annehmen, z. B. die Form des Bedürfnisses nach einem Rahmen der Orientierung, nach einem Objekt der Hingabe, nach der Erfahrung von Transzendenz oder Wirkmächtigkeit. Kurzum: nach allem, was sich als typisch menschlich erweise: Religion, Wissenschaft, Kunst, Technik, Kultur, alles resultiere aus dem Bedürfnis des Menschen bezogen zu sein.

Im Unterschied zum Tier habe dieses Bezogenseinmüssen des Menschen ferner zur Konsequenz, dass es zur Ausbildung von verinnerlichten Bezogenheitsmustern komme, die ihn in seinen Verhaltensäußerungen disponierten. Derart internalisierte Bezogenheitsmuster bildeten dann das, was wir gemeinhin „Persönlichkeit“ oder „Charakter“ nennen.

Der Charakter trete an die Stelle des tierischen Instinkts. Die charakterlichen Bezogenheitsmuster stellten deshalb jene Kräfte in der psychischen Struktur eines Menschen dar, die das Verhalten, das heißt unser Denken, Fühlen und Handeln steuern. Sie seien der Grund dafür, warum Menschen ein „Wollen“ spürten, sich triebhaft erlebten und warum sie etwas mit Leidenschaftlichkeit erstrebten. Zugleich gelte umgekehrt, dass das, was ein Mensch charakterlich erstrebe und deshalb in einem bestimmten Verhalten zum Ausdruck bringe, mit anhaltenden Erfahrungen seines Bezogenseins auf die Wirklichkeit, auf andere Menschen und auf sich selbst zu tun habe.

Von diesen Überlegungen her komme Fromm zu der für das Verständnis seines Denkens so wichtigen Unterscheidung zwischen individuellem Charakter und Sozial- oder Gesellschafts-Charakter, wobei letzterer Begriff gleichsam den gemeinsamen Nenner der vielen leidenschaftlichen Bestrebungen der Einzelnen bezeichne und sich die Frage stelle, inwieweit ein solcher Gesellschafts-Charakter für das Gemeinwohl und das Wohl des Einzelnen zuträglich sei.

3. Charakterorientierung und Gemeinwohl

Nach Rainer FUNK sieht Fromm da einen Bedingungszusammenhang: Nur dann, wenn die Charakterorientierung eine produktive Qualität habe, trage sie zum Gelingen von Mensch u n d Gesellschaft und zu deren Wohl bei. Habe sie eine nicht-produktive Qualität, dann sei sie dem Gemeinwohl u n d dem individuellen Wohl-Sein abträglich. Mit dieser Unterscheidung zwischen produktiv und nicht produktiv würden Charakterorientierungen daraufhin bewertet, ob sie für das Leben und Überleben des Menschen funktional seien. Konkret meine Fromm mit „produktiv“: dass jene dem Menschen eigenen körperlichen, geistigen, sinnlichen, intellektuellen, emotionalen und affektiven Kräfte gefördert und praktiziert würden, die den Menschen autonomer, liebender, solidarischer, empathischer, kreativer und in dem Sinn vernünftiger machten, dass er die Wirklichkeit kognitiv und emotional adäquat zu erfassen und zu durchdringen imstande sei. „Nicht produktiv“ seien Charakterorientierungen dagegen, wenn diese Kräfte nicht praktiziert und gefördert würden.

Im Gesellschafts-Charakter der vielen Einzelnen erkenne Fromm nun analog jene psychische Größe, welche die Menschen so denken, fühlen und handeln lasse, wie es für die Stabilität und das Funktionieren einer bestimmten Gesellschaft insgesamt, also für das Gemeinwohl dienlich sei. Leider zeige die geschichtliche ebenso wie die alltägliche Erfahrung allerdings, dass die „normalen“ gesellschaftlichen Strukturen nicht so gestaltet seien, dass die genannten produktiven Kräfte umfassend praktiziert und gefördert würden. Fromm diagnostiziere deshalb das Vorhandensein einer „Pathologie der Normalität“.

4. Die Bedeutung der Alternative „Haben oder Sein“

Aus den bisherigen Ausführungen ergebe sich die Alternative „Haben“ oder „Sein“ auch im Sinne von möglichen menschlichen Verhaltens-Dispositionen, denn dem Haben seien nicht produktive Charakter-Orientierungen zugeordnet, während produktive Menschen seinsorientiert lebten.

Die Orientierung am Haben sei dabei in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, denn es gebe fast nichts, was nicht Gegenstand des Habens oder des Haben-Wollens werden könne. Außer materiellem Besitz, woran man bei dem Begriff Haben vielleicht zuerst denke, könne auch die Beziehung zu andern Menschen wie zu sich selbst ganz im Haben-Modus erlebt werden. Die eigene Lebenspraxis etwa könne dadurch bestimmt sein, ein bestimmtes Image, Gesundheit, Schönheit oder Jugendlichkeit zu haben, wie auch Überzeugungen politischer, weltanschau-licher und religiöser Art könnten wie ein Besitz erworben und hartnäckig verteidigt werden. Entscheidend sei dabei weniger, was der Mensch real besitze, sondern inwieweit das Haben - oder auch das Haben-Wollen - den Lebenssinn und die eigene Identität bestimme.

Die Orientierung am Sein sei demgegenüber eng verknüpft mit allem, was der Mensch aus sich selber heraus sei und vermöge, also mit seiner Fähigkeit, selbst zu fühlen, interessiert, zärtlich, liebend zu sein; selbst zu denken, Ideen, Fantasien und Vorstellungen zu entwickeln und zu eigenen Erkenntnissen und Urteilen zu kommen, kurz, mit allem, was ihm erlaube, seine Eigenkräfte zu aktivieren.
Ein Merkmal der Orientierung am Sein sei dabei, dass die Eigenkräfte nur dadurch entwickelt werden könnten, dass sie gewagt, geübt und praktiziert würden. Hier ist zugleich die Nähe zur Idee der konkreten Utopie zu erkennen, die auch vom Wagnis des Aufbruchs ins Unbekannte und von der Bereitschaft zum zupackenden Handeln lebe.

Als weitere Merkmale einer Orientierung am Sein bzw. am Haben nennt Rainer FUNK die Antagonismen Gier vs. Genügsamkeit und Solidarität sowie Vergnügen vs. Freude.

So sei z.B. allen bisher genannten, dem Haben-Wollen zugeordneten Aspekten die Unersättlichkeit gemeinsam; wer etwas haben wolle, wolle immer mehr haben und werde gleichzeitig gegenüber seiner Umgebung misstrauisch und aggressiv, weil er den andern die gleiche Tendenz unterstelle und somit Angst habe, Opfer ihrer Gier zu werden. Seine Gefährlichkeit bekomme dieses Phänomen dadurch, dass es sich nicht nur auf der Ebene eines Wettstreits um Konsumgüter und Eigentum von Einzelnen zeige, sondern auch da, wo es um das Lebensrecht und die Überlebenschance von Nationen und Teilen der Menschheit gehe. Demgegenüber bestätige die Weisheit aller großen religiösen, politischen und philosophischen Bewegungen, dass nur die Erfahrung solidarischen Teilens die Beziehung zwischen Menschen lebendig halte, und die Menschen zugleich eine Genügsamkeit spüren lasse.

Analoges gelte für den Antagonismus Vergnügen vs. Freude. Eine Eigenart des Vergnügens sei, dass der Reiz des Vergnügen gesteigert werden müsse, um noch Spaß zu machen und etwas Lustvolles dabei erleben zu können. Auch hier spiele das „Unersättliche“ der Orientierung am Haben eine Rolle. „Freude“, sage Fromm, sei „eine Begleiterscheinung produktiven Tätigseins“. Sie sei kein >Gipfelerlebnis<, das kulminiere und abrupt ende, sondern eher ein Plateau, ein emotionaler Zustand, der die produktive Entfaltung der dem Menschen eigenen Fähigkeiten begleite. Freude sei nicht die Ekstase, das Feuer des Augenblicks, sondern die Glut, die dem Sein innewohne.
Rainer FUNK meint ironisch, vor diesem Hintergrund müsse man vielleicht erst die Statistiken der Krankenkassen über die Volkskrankheit „Depression“ zur Kenntnis nehmen, um zu begreifen, dass der Spaßgesellschaft die Freude abhanden gekommen sei.

5. Die Aktualität der Alternative „Haben oder Sein“: „Be-Lebung oder Sein“

Vor dem Hintergrund der durch die aktuelle Werbeindustrie geschaffenen Realitäten
kommt Rainer FUNK schließlich zu der Schlussfolgerung, dass wir heute mit Hilfe der vom Menschen geschaffenen Produkte imstande seien, die uns umgebende und die eigene Wirklichkeit neu, besser, eindrucksvoller, kompetenter zu gestalten. Sie sei belebender, farbiger, emotionaler, unterhaltsamer, als wenn wir uns unserer – zugegebenermaßen relativ bescheidenen – menschlichen Eigenkräfte bedienen würden. Es überrasche deshalb nicht, dass immer mehr Menschen die gegenwärtige Erfordernis des Wirtschaftens, nämlich seelische Wirklichkeiten zu produzieren, in der Weise verinnerlicht hätten, dass sie die sie umgebende Wirklichkeit und sich selbst neu erfinden und erleben möchten bzw. an angebotenen Wirklichkeitskonstruktionen und Erlebniswelten teilhaben wollten.

Weil der Mensch vor diesem Hintergrund selbst bestimmen wolle, was Wirklichkeit sei und ohne Rücksicht auf Vorgaben und Maßgaben anderer leben wolle, habe er, Rainer FUNK, die so entstandene neue Charakterorientierung den „ich-orientierten Charakter1 genannt.
Man wolle sich nicht mehr mit seinen eigenen Gefühlen, Antriebskräften und Fantasien zufrieden geben, weil man sich mit ihnen nur begrenzt und eingeschränkt erlebe. Provokativ fragt FUNK: „Warum nicht die eigene Persönlichkeit neu konstruieren und an den vielfältig angebotenen Erlebnisangeboten Anteil haben und die dramatisch in Szene gesetzten Gefühlen der Unterhaltungswelt mitfühlen, statt sich mit seinem popeligen Leben und mit den oft negativen Gefühlszuständen abplagen zu müssen?

Um an inszenierten und simulierten Erlebniswelten teilhaben zu können, müsse man diese heute nicht mehr besitzen. Das Haben-Wollen ziele nicht auf den Erwerb von Eigentum, sondern auf das Zugang-Haben zu diesen Erlebniswelten, um verbunden zu sein, um dabei zu sein und Anteil zu haben. Die Orientierung am Haben werde so zur Orientierung am Erleben, weil man angeblich nur lebe und sei, wenn man etwas er-lebe. Und man er-lebe nur etwas, wenn man be-lebt, a-nimiert, in-spiriert, unter-halten, stimuliert werde und interessiert gemacht werde.

Rainer FUNKS Schlussfolgerung aus diesen Thesen lautet, dass die Alternative „Haben oder Sein“ nichts von ihrer Aktualität verloren habe, wenn man zu der Einsicht gelange, dass der aktuelle gesellschaftlich geförderte Drang, um jeden Preis etwas er-leben zu wollen, die heutige Erscheinungsweise der Orientierung am Haben sei.

6. Empfehlungen zum seinsorientierten Umgang mit Erlebnisangeboten

Zum Abschluss seiner Ausführungen stellt Rainer FUNK noch die Frage, wie jeder Einzelne von uns unter den gegebenen Bedingungen - und zumindest für sich selbst - sich noch der Alternative Haben oder Sein bewusst werden könne, um den beschriebenen entfremdenden Tendenzen entgegenzusteuern. Er kommt dabei zu einer Reihe von konkreten Fragen und Empfehlungen, die sich wie folgt zusammenfassen lassen:

Es gehe darum, bei sich selbst zu beobachten, welche Wirkung das Wahrnehmen von Erlebnisangeboten habe: Werde dadurch eine Eigenaktivität ausgelöst oder stelle sich eine Leere und der Wunsch nach mehr ein?

Ferner: Was habe es mit sogenannten „spontanen“ Bedürfnissen und Wünschen auf sich?
Solle damit möglicherweise etwas umgangen oder vermieden werden?

Bei der Empfehlung, sich immer wieder Entzugserfahrungen auszusetzen, gehe es nicht darum, sich im Verzicht zu üben, sondern für sich experimentell herauszufinden, welchen Stellenwert das Animiert- und Unterhaltenseinwollen durch Gefühlsangebote, Events, oder Erlebniskulturveranstaltungen für einen habe.

Auch das gezielte Üben und Praktizieren der, wenn auch begrenzten eigenen Kräfte mache Sinn. Dazu gehöre u. a. beispielsweise die bewusste Bereitschaft sich schwierigen Konflikten zu stellen oder eigenes Versagen zugeben zu können.

Rainer FUNK schließt mit einem Zitat Erich Fromms: Ich glaube, der Mensch ist nur er selbst, wenn er sich äußert, wenn er die ihm innewohnenden eigenen Kräfte ausdrückt. Wenn das nicht geschieht, wenn er nur „hat“ und benützt, statt zu „sein“, dann verfällt er, dann wird er zum Ding, dann wird sein Leben sinnlos. Es wird zum Leiden. Die echte Freude liegt in der echten Aktivität, und echte Aktivität ist der Ausdruck, ist das Wachstum der menschlichen Kräfte.“2

1 Vgl. R. Funk, Ich und Wir. Psychoanalyse des postmodernen Menschen, München (dtv) 2005, sowie: R. Funk, Der entgrenzte Mensch. Warum ein Leben ohne Grenzen nicht frei, sondern abhängig macht, Gütersloh (Gütersloher Verlagshaus) 2011 und ders., Entgrenzung des Menschen, Freiburg (Centaurus Verlag) 2012.

2 E. Fromm, Über die Liebe zum Leben. Rundfunksendungen hg. von Hans Jürgen Schultz, München (Deutscher Taschenbuch-Verlag, dtv 34706) 2011, S. 27.


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